Obwohl ich Atheist bin und obwohl es in dieser Abhandlung um den Glauben geht, ist sie nicht aus atheistischer Sicht geschrieben. Es handelt sich stattdessen um völlig religions- und glaubensneutrale Ausführungen. Das Problem, das ich im folgenden beschreibe, hatte ich schon immer, unabhängig davon, ob ich Christ, Jüdischgläubiger oder Atheist war. Ich hätte diese Abhandlung mit den gleichen Argumenten genauso schreiben können, als ich noch an Gott glaubte. Es geht mir hier also nicht darum, den religiösen Glauben an sich zu kritisieren, sondern das Problem, das ich erläutere, ist ein anderes und das dürfte sowohl für Gläubige verschiedenster Konfessionen, als auch für die Atheisten relevant sein.
Mir ist schon seit sehr langer Zeit aufgefallen, daß es Menschen gibt, die zwar an Gott glauben, deren Glaube aber keine wirkliche Grundlage hat. Ich rede hierbei nicht von irgendwelchen Leuten, die zwar nominell zu einer religiösen Gemeinde gehören, ansonsten aber nichts damit zu tun haben, sondern ich meine durchaus Personen, die überzeugt und fest zu ihrem Glauben stehen. Und doch muß ich immer wieder feststellen, daß die Einzelheiten dieses Glaubens auf nichts weiter als auf eigens erstellten Konstrukten beruhen. Ich werde für meine Beispiele, sowohl für die positiven, als auch für die negativen, von christlich geprägten Gläubigen ausgehen, da ich die Tendenz der fehlenden Glaubensgrundlage vor allem im Christentum gefunden habe.
Um das ganze etwas näher zu verdeutlichen, möchte ich als erstes über den genau entgegengesetzten Gläubigen sprechen, nämlich den, dessen Glaube durchaus eine feste Grundlage hat.
Ein Christ, der eine feste Grundlage hat, glaubt normalerweise an das, was in der Bibel steht. Natürlich gibt es hier viele Unterschiede. Manche sehen die gesamte Bibel als Wort Gottes an. Andere lehnen Teile daraus ab. Zum Beispiel könnte jemand sagen: „Ich akzeptiere alle prophetischen Schriften, die vom entsprechenden Propheten selbst geschrieben wurden, sowie die Worte Jesu, von denen man sich sicher ist, daß sie ihm nicht nachträglich in den Mund gelegt wurden. Schriften wie die Psalmen oder die neutestamentlichen Briefe betrachte ich als Menschenwerk, da in der Bibel niemals der Anspruch erhoben wird, daß diese Texte durch Gottes Inspiration verfaßt wurden.“ Auch gibt es in der Interpretation der Bibel viele Unterschiede. Einige glauben, daß Ungläubige in der Hölle ewig gequält, andere, daß die Sünder dort komplett ausgelöscht werden. Einige glauben an ein ewiges Leben im Himmel, andere an ein ewiges Leben auf der Erde. Einige meinen, in den Beschreibungen der Bibel einen dreieinigen Gott wiederzuerkennen, andere machen eine strikte Trennung zwischen Gott dem Vater und seinem menschlichen Sohn.
So gibt es Glaubensbekenntnisse der verschiedensten Leute. Aber eines ist allen diesen Leuten gemeinsam: Ihr Glaube basiert auf konkreten Grundlagen. Sie haben eine definitive Erklärung, wieso sie dieses oder jenes glauben. Der eine hält die Bibel für das unverfälschte Wort Gottes und vertraut darauf, daß die Texte von durch Gott inspirierte Menschen geschrieben wurden, der andere benutzt zur Argumentation bloß die Texte, die eine derartige Inspiration auch selbst für sich in Anspruch nehmen, und so weiter. Wenn man mit diesen Leuten also diskutiert, egal, über welche Teile des Glaubens, haben sie ein ganz konkretes Fundament, bei dem man ansetzen kann. Von keinem dieser Gläubigen würde man auf die Frage: „Wieso glaubst Du, daß diese oder jene Sache so und nicht anders ist?“ zu hören bekommen: „Weil ich mir das so denke“, „Ich nehme es mal an.“
Ganz anders dagegen die Menschen, über die ich hier eigentlich sprechen will. Mit diesen kann eine Diskussion schon von vornherein völlig aussichtslos sein, denn ihr Glaube basiert nicht auf Quellen, sondern auf ihren eigenen Gedanken. Das gesamte Glaubensgebilde dieser Menschen ist vollkommen selbständig zusammengebastelt. Sie nehmen sich Ideen, die sie irgendwo mal aufgeschnappt haben, vermischen diese mit Aussagen, die sie irgendwann mal gelesen haben, bringen noch einen Teil der Bibel, der ihnen gefällt, und etwas eigene Phantasie mit ein. Fertig ist ihre Glaubensgrundlage.
Es ist also durchaus nicht ungewöhnlich, wenn sich die Glaubenspunkte so eines Menschen folgendermaßen zusammensetzen:
Jeder, dessen Glaube auf einer konkreten Grundlage beruht, sollte in der Lage sein, zu sehen, daß die obige Auflistung absolut widersinnig, unlogisch und völlig willkürlich zusammengewürfelt ist. Punkt 1 und 2 basieren auf der Bibel. Punkt 3 basiert lediglich auf einer eigenen Annahme. Punkt 4 basiert wieder auf der Bibel. Punkt 5 basiert auf Glaubenssätzen von östlichen Religionen, wie dem Hinduismus (dessen Götter aber laut Punkt 1 abgelehnt werden). Punkt 6 basiert auf altertümlichem Volksglauben. Punkt 7 basiert auf der Bibel. Und Punkt 8 basiert auf eigenen Moralvorstellungen.
Wenn ein Gläubiger einer bestimmten Konfession versucht, mit so einer Person eine Diskussion zu führen und sie über Irrtümer aufzuklären, so ist das aussichtslos. Nicht, weil die Person so festgefahren wäre, daß sie unfähig ist, die Fakten zu erkennen (was es ja auch bei Menschen mit konkreter Glaubensgrundlage gibt), sondern weil der Glaube der Person schon von vornherein auf der eigenen Phantasie beruht. Und in vielen Fällen ist sie sich dessen sogar bewußt.
Wenn also zum Beispiel jemand, der die Dreieinigkeit ablehnt, einen Trinitarier von der Falschheit dieser Lehre überzeugen will und der Trinitarier sieht die Bibel als Wort Gottes an, so hat der Nichttrinitarier eine Chance, indem er sich direkt auf die Bibel bezieht. Je nachdem, wie überzeugend seine Argumente sind und wie offen der andere für die Argumentation ist, könnte der Nichttrinitarier Erfolg haben. Wenn der Trinitarier dagegen zur oben beschriebenen Gruppe gehört, hat der Nichttrinitarier keine Chance. Denn selbst, wenn er die besten Argumente hätte, ja, selbst, wenn in der Bibel stünde: „Gott ist nicht dreieinig. Jesus ist nicht Gott“, könnte der Mensch, der sich seinen Glauben selbst zusammenbastelt, immer noch sagen: „Na und? Mir ist egal, was in der Bibel steht. Ich glaube das, von dem ich fühle, daß es richtig ist.“ Die Diskussion wäre absolut aussichtslos.
Es gibt eine menge verschiedener Glaubensrichtungen. Und nicht jede von ihnen kann gleichermaßen wahr sein. Wenn der eine Glaube eine absolute Aussage über etwas tätigt und ein anderer Glaube tätigt über dieselbe Sache eine entgegengesetzte absolute Aussage, kann entweder der eine oder der andere Glaube (oder keiner der beiden) richtig sein. Wenn man also einen bestimmten Glauben angenommen hat, muß man zwangsläufig davon ausgehen, daß, wenn man recht haben sollte, die Andersgläubigen im Unrecht sind.
Wieso also beschäftige ich mich mit den Menschen, die sich ihren Glauben selbst zusammenreimen, und kritisiere das? Ist das nicht das gleiche, als wenn ein Protestant über einen Katholiken denkt, daß dieser falsch liegt? Nein. Es ist nicht das gleiche. Denn bei diesem Protestanten und dem Katholiken haben beide ihre feste Glaubensgrundlage, die der jeweils andere in einer möglichen Diskussion aufgreifen kann. In einer Diskussion mit einem Gläubigen ohne Grundlage geht das allerdings nicht. Während also der Protestant die Bibel als höchste Autorität ansieht und der Katholik die Lehre seiner Kirche, sieht der Mensch ohne echte Glaubensgrundlage nur sich selbst als höchste Autorität bei der Frage nach der Wahrheit an.
So etwas würde vielleicht bei irgendwelchen esoterischen Religionen gehen. Bei Glaubensrichtungen, in denen von vornherein zugegeben wird, daß Gott nur eine Metapher für unser eigenes Selbst ist, daß jeder seinen eigenen Gott in sich trägt, ist es kein Problem, wenn man sich Gott so erschafft, wie man ihn gern haben will. Aber in der christlichen Religion und auch im Judentum und im Islam geht das nicht. Diese drei Religionen gehen nämlich davon aus, daß Gott der souveräne Herrscher des Universums ist, der die Welt erschaffen hat. Gott ist unabhängig von den Menschen und er hat einen eigenen Willen. Gott ist in diesen Religionen nicht nur eine fiktive Symbolfigur, sondern er ist ein reales Wesen, das genauso buchstäblich wahrhaftig existiert wie jeder einzelne Mensch. (Das gleiche gilt ebenso für die meisten polytheistischen Religionen. Auch dort werden sich die Götter als reale Wesen, die die Welt regieren, vorgestellt.) Deshalb kann man das allgemeine Bild, das man von Gott hat, nicht anhand der eigenen Gedanken definieren. Man kann nicht sagen: „Ach, diese und jene Eigenschaft an Gott gefällt mir nicht, also ändere ich sie mal um und glaube jetzt, daß das, was ich umgeändert habe, wahr ist.“ Das würde man ja bei Menschen auch nicht machen.
Wenn ich zum Beispiel erfahren will, wie Julius Caesar so war, was er für einen Charakter hatte, wie sein Leben verlief, dann recherchiere ich entsprechend. Ich werte Quellen aus, die von Menschen verfaßt wurden, die behaupten, Caesar gekannt zu haben. Dabei kann es natürlich passieren, daß ich einige Quellen für verfälscht oder für unzuverlässig halte und diese ablehne. Aber im wesentlichen ist das erstmal die Vorgehensweise: Ich nehme mir Texte von Leuten vor, die über das Thema besser bescheid wissen als ich, im Idealfall nehme ich die Primärquellen. Was ich nicht mache: Mich in mein Zimmer setzen, mich konzentrieren und mal auf mein Gefühl hören, ob es mir nicht den Lebenslauf von Caesar in mein Gehirn eingibt. Auch würde niemand auf die Idee kommen, zu sagen: „Was, Caesar hat Kriege geführt? Nein, also die Version gefällt mir ja nun gar nicht. Ich will lieber glauben, daß er ein absoluter Pazifist war. Dafür gibt es zwar keine Anhaltspunkte, aber mein Gefühl sagt es mir und ich vertraue lieber auf mein Gefühl als auf irgendwelche Geschichtsschreiber, die vor über 2000 Jahren gelebt haben.“ Jeden, der das täte, jeden, der glauben würde, seine inneren Gefühle könnten ihm ohne Quellenanalyse Wissen über historische Personen geben, würde man für nicht ganz dicht halten. Aber im Glauben ist das absolut üblich. Obwohl es genauso unsinnig ist.
Nun werden die entsprechenden Gläubigen vielleicht sagen: „Ja, aber Caesar war auch eine historische Person. Gott ist dagegen ein völlig übernatürliches Wesen. Das kann man nicht miteinander vergleichen.“ Nur daß dieses Argument absolut nichts zur Sache beiträgt. Denn wenn man es schon nicht schafft, den tatsächlichen Lebenslauf oder den Charakter eines Menschen, dem man nie persönlich begegnet ist, allein durch innere Willenskraft und durch eigenen Glauben zu ändern, wieviel weniger wird es dann möglich sein, den Charakter des allmächtigen Gottes, des Schöpfers des Universums, zu beeinflussen?
Das zweite Argument, das diese Leute dann immer gern benutzen, ist folgendes: „Aber Du kannst nicht wissen, ob mein Glaube nicht doch richtig ist.“ Natürlich kann ich es nicht wissen. Aber es ist doch sehr unrealistisch, daß ausgerechnet der Glaube dieser einen Person, die sich nicht auf Quellen beruft, sondern sich alles nach Gutdünken zusammenstellt, der richtige ist. Das gilt bei weltlichen Dingen genauso wie beim Religiösen. Mal abgesehen davon, daß so eine Denkweise ziemlich überheblich ist, wenn man nicht gerade meint, ein Prophet zu sein und mit Gott gesprochen zu haben. Wieso sollte ausgerechnet der zusammegepuzzelte Glaube einer einzelnen beliebigen Person richtig sein, während alle anderen Glaubensansichten unvollkommen oder falsch sind? (Auch wenn der Gläubige über anderen Glauben nicht selbst sagt, er sei falsch, sondern sich tolerant verhält, ist der Absolutheitsanspruch trotzdem implizit gegeben, denn zwei absolute Aussagen, die sich widersprechen, können nicht gleichermaßen beide wahr sein.)
Wer meint, er müsse sich nicht mit den Grundlagen des Glaubens (im Christentum ist das die Bibel) befassen, sondern kann die Einzelheiten über Gott durch sein Gefühl oder sonstwas herausfinden, der kann ja mal einen Test machen: Laßt Euch von jemandem den Namen eines Menschen nennen, den Ihr nicht kennt. Und dann fangt an, ohne Zusatzinformationen, nur indem Ihr in Euch hineinhört, eine Charakterbeschreibung und den Lebenslauf dieses Menschen abzugeben. Und dann laßt Euch von Eurem Gegenüber sagen, ob Ihr damit ins Schwarze getroffen habt. Macht das noch ein paar mal und guckt, wie oft Ihr mit Euren Beschreibungen recht hattet. Und dann überlegt Euch, in wie weit Ihr in der Lage seid, Gottes Charakter zu fassen, indem Ihr ausschließlich Eure eigene Vorstellungskraft zur Grundlage macht.
Leute, die einen Glauben haben, obwohl dieser im wesentlichen nur auf eigenen Theorien ohne Grundlage beruht, leben in einer Illusion. Gut, das gleiche könnte den normalen Gläubigen von Andersgläubigen auch vorgeworfen werden. Aber der Unterschied ist, daß normale Gläubige ein Glaubensfundament haben. Wenn sie sich irren, dann deshalb, weil sie den Fehler gemacht haben, das falsche Fundament zu wählen. Diese Leute können trotzdem auf der Suche nach der Wahrheit sein.
Wenn mir ein Wissenschaftler erzählt, daß die schnellste mögliche Geschwindigkeit die Lichtgeschwindigkeit ist und ich ihm glaube und irgendwann stellt sich dann vielleicht heraus, daß es doch schnellere Geschwindigkeiten gibt, naja, dann lag ich im Irrtum. Wenn ich den Irrtum mitbekomme, korrigiere ich meine Sichtweise und das war’s. Ich hatte dann zwar falsche Vorstellungen, aber wenigstens kann ich erklären, wie ich zu diesen Vorstellungen kam, und somit ist bewiesen, daß ich an der Wahrheit interessiert bin. Wenn ich aber ohne gute Gründe einfach gesagt hätte: „Ach was, Lichtgeschwindigkeit. Ich denke, daß die größte mögliche Geschwindigkeit bei 783000 km/s liegt, weil ich mir das jetzt mal so denke. Und Du kannst nicht genau wissen, ob ich nicht doch recht habe. Die Wissenschaft kann sich ja schließlich auch irren“, dann würde ich zeigen, daß mir die Wahrheit völlig egal ist und daß ich nur daran interessiert bin, meine eigene Illusion aufrecht zu erhalten.
Und das ist der Unterschied zwischen einem Gläubigen, der vielleicht an das falsche glaubt, weil er sich die falsche Grundlage gewählt hat, und einem Gläubigen, der an das falsche glaubt, weil seine Grundlage allein von ihm selbst zusammengebaut wurde.
Wie ich schon sagte, geht es in dieser Abhandlung nicht darum, den Glauben per se anzugreifen. Es geht mir hier, obwohl ich Atheist bin, nicht darum, den Atheismus zu belegen und die Religionen zu widerlegen. Sondern es geht mir allgemein darum, deutlich zu machen, daß wir alle auf der Suche nach der Wahrheit sein sollten. Völlig egal, zu welchem Ergebnis man am Ende kommt, aber das primäre Ziel sollte sein, die Wahrheit herauszufinden. Wenn dann jemand meint, dieser oder jener religiöse Glaube sei die Wahrheit, dann ist das erstmal in Ordnung. Aber dann sollte der Gläubige auch sagen können, wieso er gerade diesen spezifischen Glauben und nicht einen anderen für korrekt erachtet. Ob die Argumente dann besonders überzeugend sind, das ist hier nicht die Frage, sowas kann man dann in Diskussionen behandeln. Aber wichtig ist es erstmal, daß man überhaupt einen Grund hat, einen bestimmten Glauben als den richtigen anzusehen. Es ist wichtig, daß der einzige Grund nicht lautet: „Weil ich mir das mal so denke“ oder „Weil ich das so im Gefühl habe.“ Denn damit gibt man von Anfang an zu, daß man keinen echten, für andere nachvollziehbaren Grund hat, genau an diesem spezifischen Glauben festzuhalten, sondern daß das nur eine Willkürhandlung ist. Und damit betrügt man sich selbst und lebt in einer selbst geschaffenen Illusion.
Aber gerade bei Glaubensangelegenheiten sollte man es doch anstreben, dem Glauben anzugehören, der sich letztendlich als wahr herausstellen wird. Wenn dann das einzige Argument für die Wahl des Glaubens ist: „Er gefällt mir am besten“, dann ist dieses Vorhaben schon von vornherein zum Scheitern verurteilt. Denn der Wahrheit kann man sich nur mit ernsthafter Recherche nähern und nicht, indem man einfach bloß auf sein Inneres hört oder Dinge für wahr erachtet, die man irgendwo mal im Fernsehen oder von Bekannten, die im theologischen Sektor wahrscheinlich auch keine Kapazitäten sind, aufgeschnappt hat. Wenn das ginge, dann müßten angehende Mediziner, Astronomen, Physiker etc. nicht jahrelang studieren gehen, sondern bräuchten nur mal eine Stunde meditieren und hätten dann in Kombination mit dem, was sie irgendwann mal irgendwo gehört haben, alles Wissen, das sie brauchen.
Man kann ja an sich glauben, was man will. Je mehr man sich allerdings selbst ausdenkt und je weniger der Glaube auf Recherche oder persönlichen Erfahrungen beruht, desto unrealistischer ist es, daß er der wahre ist. Und Leute, die trotzdem an dieser Praxis festhalten, leben in einer Illusion.