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Die Geschichte Gottes – Kapitel 2

Abschnitt 2

Und so begann die Geschichte des Mose. Da es nie ein Massaker an Neugeborenen gegeben hat und seine Geburt und die Zeit danach somit recht unspektakulär abliefen, springen wir gleich zu seiner Berufung zum Propheten und Anführer des Volkes Gottes.

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Gott:
Wieviele von meinem Volk gibt es inzwischen?
Mose:
So an die 2000, inklusive Frauen und Kinder, verteilt in ganz Ägypten.
Gott:
Gut. Dann trommle sie mal zusammen. Aber wenn später jemand fragt, sag, es wären 600000 gewesen, Frauen und Kinder nicht mitgezählt. Und stell es am besten so dar, als hätte ich Euch dramatisch mit starker Hand aus der Knechtschaft befreit.
Mose:
O.k.

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Mose:
Neun Plagen sind über Dich gekommen, Pharao. Und die 10. Plage wird schlimmer sein als alles Vorangegangene. Ein letztes Mal spricht der Herr: Laß mein Volk ziehen! Befreie sie aus dem Sklavenhaus!
Pharao:
Leute, wie oft muß ich es Euch denn noch sagen? Ich bin ein vielbeschäftigter Mann. Also laßt bitte nicht jeden Spinner hier rein, der irgendwelches wirre Zeug von Sklaven, Plagen oder sonstwas redet.

Kurz darauf zogen die Israeliten feierlich und mit großem Reichtum aus Ägypten aus.

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Mose:
Setzt Ihr Euch da hinten jetzt vielleicht mal in Bewegung?

Ein paar Stunden später:

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Bediensteter:
O großer Pharao, die Hebräer haben uns einen guten Teil unseres Goldes gestohlen.
Pharao:
Ach, verdammt nochmal! Naja, was soll’s? Jetzt können wir auch nichts mehr daran ändern. Es ist ja schließlich nicht so, daß wir es nötig hätten, mit Streitwagen hinter ihnen herzufahren, um sie wieder einzufangen.

Für die Israeliten folgte dann ein Zwischenstop am Berg Sinai.

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Mose:
Ich habe hier für Euch die 10 Gebote Gottes, von ihm selbst in Stein geschrieben, an die wir uns von nun an halten werden.
Mann (unten außerhalb des Bildes):
Muß das sein?
Mose:
Hört gefälligst auf, zu maulen! Zur Strafe werd ich ihn noch um 600 weitere Gesetze bitten.

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